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2014 Heft 1

Graciáns Künste

hg. v. Giulia Radaelli und Johanna Schumm

Rund 355 Jahre nach seinem Tod findet der spanische Autor Baltasar Gracián in fachwissenschaftlichen wie in popularisierenden Kontexten wieder verstärkt Aufmerksamkeit. Der Band widmet sich „Graciáns Künsten“ und nähert sich dabei von verschiedenen Seiten dessen Vorstellung einer umfassenden Lebenskunst. Zu dieser gehören etwa die Kunst, klug zu handeln – die arte de prudencia –, sowie die Kunst, die Welt mit Scharfsinn und Witz wahrzunehmen – die arte de ingenio. Die Beiträge des Bandes suchen den systematischen Ort von „Graciáns Künsten“; sie schildern deren immanente Komplexität und Ambivalenz in einzelnen Textanalysen, verfolgen deren intensives Wechselspiel in werkübergreifender Perspektive und zeichnen schließlich deren ,Übersetzungsgeschichte‘ nach, entlang unterschiedlicher Rezeptionslinien vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart hinein.
Im Band „Graciáns Künste“ sind Beiträge aus zwei interdisziplinären Workshops versammelt, die jeweils im Dezember 2012 an der LMU München und im April 2013 an der Universität Bielefeld auf Einladung der Herausgeberinnen stattgefunden haben.

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# Beitragstitel Autor
1 Inhaltsverzeichnis 2014.1 Redaktion
2 Guzmán de Alfarache, el canon teórico del siglo XVII y un modelo de Agudeza Emilio Blanco (Madrid)
3 Die Waffen des Menschen Jörg Dünne (Erfurt)
4 Konzeptismus und Ethik in Graciáns Oráculo manual Jutta Weiser (Mannheim)
5 „Ya mira como a testigos aora a los que por la noticia lo serán después“ Annika Nickenig (Berlin)
6 Über die Kunst, Graciáns Kunst der Allegorie zu verstehen Hanno Ehrlicher (Augsburg)
7 Literatur-Theorie Nataniel Christgau (Heidelberg)
8 Lebensregeln für Ausnahmemenschen Giulia Radaelli (Bielefeld)
9 Die diskrete Metapher Pablo Valdivia Orozco (Frankfurt/Oder)
10 Im reißenden Strom der Translationen Helmut Lethen (Wien)
11 Zur Wiederkehr der Verstellung Johanna Schumm (München)